Was uns zusammenhält
Gruppenfoto vom Gemeinschaftstag 2011
Philipp von Nathusius und seine Frau Marie begründeten aus christlicher Nächstenliebe 1850 die Arbeit des Lindenhofs in Neinstedt. Es entstand ein Rettungshaus für verwahrloste Jungen und ein Brüderhaus für Diakone. Der Leitspruch war und ist: „Wir haben einen Gott, der da hilft und den Herrn, der vom Tode errettet.“ - Psalm 68,21 -
Unser Gott ist der Retter der Armen. Wir möchten eine besondere Liebe für die Menschen entwickeln, die entrechtet und an den Rand gedrängt sind und keinen Einfluss haben.
Unser Gott hat Mitgefühl mit allem Leben. Mitgefühl fängt mit Zuhören an. Wir möchten zuhören, uns in die Situation anderer Menschen hineinversetzen und eine Zeit lang ihren Weg mitgehen.
Unser Gott ist Friedensstifter. Jesus sagt: „Liebe deine Feinde, tu denen Gutes, die dich hassen, segne, die dich fluchen und bete für die, die dich misshandeln.“ Wir möchten Jesu Worte annehmen und um seine Hilfe bitten beim Umgang mit unseren Gegnern.
Unser Gott ist gerecht. Wir möchten uns für soziale Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft einsetzen und nicht in persönlicher Betroffenheit verharren.
Unser Gott gönnt uns Menschen Ruhe. Wir möchten uns Zeit für Gott nehmen, Zeit zum Schweigen und Zeit zu Meditation und Gebet. Lebensenergie, Geduld, Vertrauen und Hoffnung können uns daraus erwachsen.
Unser Gott geht den ersten Schritt auf die Menschen zu. Wir möchten da, wo es ausweglos ist, wo sich niemand traut zu sprechen und zu helfen, wo Menschen in Konflikten verfangen sind, Trennendes ansprechen und aus Konflikten heraus helfen.
Unser Gott führt und fordert uns. Wir möchten uns von Gott leiten lassen und verantwortlich leben und andere Menschen befähigen, für sich und ihr Tun Verantwortung zu übernehmen
Unser Gott baut Zerstörtes wieder auf. Wir möchten mithelfen, verstörten Seelen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen heilsame Erfahrungen aufzuzeigen. Wir möchten Menschen befähigen, Wege aus Vereinzelung, Verzweiflung und Lieblosigkeit zu finden.
Unser Gott vergibt und erlöst. Wir möchten Schuld erkennen können, unsere persönliche Schuld und die der Christenheit. Wir möchten Gott und unsere Mitmenschen um Vergebung bitten und uns selbst vergeben können.